Alexandra, Beraterin und Betreiberin von Fielfalt


Liebe Alex, bitte stelle dich kurz vor. 

 

Ich heiße Alexandra, komme ursprünglich aus Deutschland, lebe jedoch seit 2017 in der Schweiz, genauer in Zürich. Ich bin verheiratet und habe zwei Töchter (und einen Kater). Beruflich bin ich im HR (Human Resources) und Recruiting tätig. Ich hätte nie gedacht, dass ich im Personalbereich mal landen werden, aber das Zusammenspiel mit den verschiedenen Menschen, Kulturen, Firmen finde ich nach wie vor immens spannend – es hat viel mit Kommunikation und mit Psychologie zu tun. Es wird mir zumindest nie langweilig. Nebenbei betreue ich das Bloagzine „FIELFALT“.

 

Fielfalt ist ein Blogazine und ein „Herzensprojekt“ von dir. Was daran motiviert dich? Und was möchtest du damit erreichen?

 

Es war schon immer mein Wunsch, Frauen zu ermutigen, etwas zu wagen. Sei es beruflich oder privat. Ich bin ein großer Verfechter, keine Opferrolle anzunehmen, sondern selbstbewusst das eigene Leben individuell für sich am besten zu gestalten und den eigenen Weg zu gehen. FIELFALT möchte dabei unterstützen, motivieren und Anstöße geben.

 

Was macht für dich ein „fielfältiges“ Leben aus?

 

Ich bin selbst ein „fielfältiger“ Mensch, da mich sehr viel interessiert und bewegt. Vielfältig / fielfältig ist für mich, das eigene Leben auf mehreren Säulen aufzubauen und sich selbst bewusst zu werden, worauf ich wann meinen Fokus legen möchte und weshalb. Darüber hinaus zu realisieren, was mir guttut und wohin es für mich gehen soll – sei es der Job, ein aufregendes Hobby, eine Reise, ein Umzug etc. Generell sollte man offen sein und sich immer mal wieder aus der Komfortzone herauswagen.

 

Eine große und „fielfältige“ Mischung an Projekten zählt auch zu deinem Leben. Wie gelingt dir der Wechsel zwischen den unterschiedlichsten Projekten?

 

Ich jongliere sehr gerne mit verschiedenen Bällen und irgendwie brauche ich das auch. Der Wechsel gelingt für mich mit einer ganz klaren Strukturierung und einer sehr guten Organisation. Nur so fällt kein Ball herunter.

 

Wie hast du dir dabei Zugang zum „Projektmanagement“ verschafft und das nötige Wissen und Handwerkszeug angeeignet?

 

In meiner Ausbildung und im Studium war das theoretische und praktische Projektmanagement ein sehr großes Thema – hier habe ich viel gelernt. Aber natürlich vor allem in den verschiedenen Unternehmen, die alle ganz stark mit Projektmanagement zu tun hatten und haben.

 

Wie gehst du neue Projekte an? Was gehört für dich unbedingt zu einem positiven Projektstart dazu?

 

Ein klassisches Kick-Off für das Team, aber auch für einen selbst, in dem man sich über das Umfeld und die Ziele sowie die Vorgehensweise austauscht und Meilensteine sowie den Zeitplan und Verantwortlichkeiten festlegt. Und der Spaß, das gegenseitige Kennenlernen und Motivieren sollte meines Erachtens hier auch einen sehr großen Stellenwert haben. 

 

Hast du ein Ritual, um Projekte zu beenden?

 

Zum Start meines Berufslebens hat man nach einem Projekt den Erfolg gefeiert, hat angestoßen und ist Essen gegangen. Ich beobachte, dass dies immer weniger wird, was ich schade finde. Wir sind oft so sehr getaktet, sodass Erfolge untergehen. Lasst und öfter feiern!

 

Was bedeutet „Female Empowerment“ für dich? 

 

Ganz klar: Die eigenen Stärken leben sowie anderen Frauen und ihren Stärken Rückhalt geben. Und sich gegenseitig unterstützen – international, altersübergreifend, positionsübergreifend etc.