Läuft dir beim Wort „Routine“ ein kalter Schauer über den Rücken? In vielen Kontexten ist das Wort negativ besetzt. Es wird oft als Synonym für Eintönigkeit, Alltag und vielleicht sogar Langeweile verwendet.

 

Herkunft des Wortes

 

Ursprünglich kommt das Wort aus dem Französischen und bedeutet die „Gewohnheit, sich auf gebahnten Wegen zu halten“. Noch viel früher kam das Wort im Lateinischen vor und kommt aus dem Kontext der „via rupta“ – einem durch den Wald gebrochenen Weg. Dieser Ursprung wirft eine etwas andere Perspektive auf das Wort „Routine“. Es zeigt nämlich eine Wertschätzung für denjenigen, die diesen nicht einfachen Weg bestritten und kontinuierlich geebnet haben. Schließlich ist es nicht einfach, einen Weg durch den Wald zu legen.

 

Also sollten wir unser Verständnis von „Routinen“ vielleicht weiten? Jedes Projekt hat Routinen – sowohl positive als auch negative. Es können beispielsweise gewisse Widerholungen bei der Durchführung und dem Ablauf von Meetings beobachtet werden. Dabei ist der hohe Redeanteil von ein-und demselben Projektmitglied nur Negativ-Beispiel. Was ist aber mit den Dingen, die richtig gut laufen und unbedingt als Routine beibehalten werden sollten? Dazu könnte neben dem gekürten „Projekterfolg der Woche“ auch der nicht-formalisierte Austausch bei einem Team-Mittagessen oder das freitägliche Feierabendbierchen zählen. Der Kreativität für Projektmangerinnen und deren Teams sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

 

Persönliche Erfolgsroutinen

 

Erfolgsroutinen sollten übrigens nicht nur Teil eines jeden Projektes sein, sondern auch auf individueller Ebene angestrebt werden. Meine sehr geschätzte Freundin Janine Tychsen, die Betreiberin von tychsen Kommunikation, hat dazu einen sehr inspirierenden Beitrag auf ihrem Blog verfasst, wo sie ihre Erfolgsroutinen beschreibt und teilt. Es lohnt sich unbedingt reinzulesen. 

 

Übrigens hat die liebe Janine mir auch ein Interview zum Thema "Frauen und Projektmanagement" gegeben.